LWL durch Hochspannungsleitungen
Stromanbieter führen gerne durch die eigenen Hochspannungsleitungen LWL durch, um die Leitungen besser ausnutzen zu können, da durch einen bestimmten Effekt im inneren einer Leitung eh kein Strom fließt.
Nahezu jede Hochspannungsleitung, die so durch die Länder führt (jeder kennt die großen, silbernen, grausigen Stalgerüste mit Kabeln drauf), führt Glasfaserkabel. Das Glasfaserkabel befindet sich inmitten der Leiter selbst, sprich rund um die Leiter sind z.B. 110kV, oder ähnliches.
Wieso das so gemacht wird, verstehe ich nicht ganz, da es oft genug passiert, dass ein solcher Leiter reisst bzw. etwas drauffällt (auch wenn Bäume in der nähe abgeschlägert werden).
Seit heute morgen ist ein Wählamt in Feldkirchen offline, da es über eine solche Technik angebunden ist.
Meldung des Carriers:
Beginn: 2006-09-27 09:05
Ende:update:
ursache ist eine abgebrannte starktstromleitung ueber die die lwl
verbindungen
fuer feldkirchen gefuehrt werden. die lwl kabel sind mit abgebrannt.
entstoerung durch die kelag ist im laufen - wird aber noch sicher eine
ganze weile andauern
Bin echt gespannt, wie lang dieses Wählamt nun offline ist. Zum Glück habe ich dort keine Kunden.
Wednesday, 27. September 2006 20:15
Gibts da keine Redundanz?
) zahlen natürlich dafür. Und die Leitungen werden eh verlegt da oben. Ausfallsicherheit ist da eher Nebensache, denn das Kabelziehen Überland ist billiger, als ein Loch zu buddeln (und die Kabel werden eh gezogen). Aber dass es da keine Redundanz gibt….
Warum die das machen is mir schon klar: Das gibt zusätzlich Kohle, denn die Telekommunikationsdienstleister (schönes Wort
Thursday, 28. September 2006 15:40
In DE gab’s sowas doch auch mal, als das komplette Gebiet der ehem. DDR an einer armdicken Hochleitungsstrippe entlang der A2 hing…