Weltwirtschaftskrise

Aktuell gibt es ja sehr viel Wirbel um die Weltwirtschaftskrise.

Ich selbst merke mit der ANEXIA eigentlich nichts, die Auftragslage wächst (was sicherlich auch mit der neuen Webseite zu tun hat) und die Aufträge werden auch bezahlt. Aktuell sogar mit einer sehr guten Geschwindigkeit.

In Gesprächen mit Kunden und Partnern hört man ganz Verschiedenes. Die eine Hälfte spürt den Rückgang (Unternehmen im Logistik Bereich, Hotel-Branche, etc.) die andere Hälfte merkt rein gar nichts (ISPs,…).

Selbst denke ich nicht, dass es uns sehr stark Treffen wird, sonst würden wir schon etwas bemerken. Vielmehr glaube ich, dass Startups, die auf Venture Capital, etc. angewiesen sind mehr Probleme haben werden, die Finanzierung zu erhalten. Auch normale Bankkredite dürften schwierig sein.

Gespannt bin ich dennoch auf das kommende Jahr 2009, wie es sich auswirken wird und ob wir hier etwas merken werden. Zu früh freuen darf man sich natürlich nicht.

Einige kennen sicher Creditreform. Jeden Donnerstag Abend erhalte ich eine E-Mail mit den aktuellen Konkursen bzw. Firmen mit schlechter Bonität. Seit Januar (seitdem bin ich Mitglied) blieb die Anzahl eigentlich immer gleich, sprich es gibt keine extremen Ausschläge, dass auf einmal auffällig viele Firmen in Konkurs gehen. Auffällig ist die extrem hohe Anzahl an Privatkonkursen, die steigt stetig, allerdings seit 2005 und bekanntlich war 2007 ein sehr gutes Jahr. Sollte also damit eigentlich nichts zu tun haben.

Bin gespannt wie es weitergeht.

5 thoughts on “Weltwirtschaftskrise

  • Stefan says:

    In Deutschland wird für 2009 ja bereits -4% Wirtschaftswachstum (also kann man wohl sagen 4% Verlust) vermutet. Gibt es ähnliche Schätzungen in Österreich wegen derer du auf die Idee zum Artikel kamst? Oder liegt da noch nichts vor?

  • also für deutschland war heute ein großer bericht bei uns in der zeitung. mal schaun.
    in österreich gibt es nicht konkrete schätzungen, aber viele vermutungen von vielen seiten.

  • Naja, sobald es unsere Kunden trifft, triffts auch uns. Wir haben so gesehen ja keine Weltwirtschaftskrise, sondern eine Weltrezession, also einen Rückgang der Wirtschaft(sleistung).

    In Österreich scheinen die ganzen Konjukturpakete von Bund und Ländern das gröbste aufgefangen zu haben (vor allem das Vertrauen der einfachen Bürger, und damit ist eine gewisse Kaufkraft sichergestellt).

    Die tatsächlichen Auswirkungen auf Österreich hängen ganz stark vom Ostblock ab, wo Österreich in den letzten zehn Jahren ja imens investiert hat – manche scherzen ja dass wir heute mit den alten Kronländern besser vernetzt sind als zu Zeiten der Monarchie. Abschätzen wird man das aber frühestens Mitte 2009 können, wo sich zeigen wird ob zumindest innerösterreichisch die Banken wieder miteinander können. Alles in Allem is es aber wie Alex richtig erkannt hat nicht so schlimm wie es von den Medien dargestellt wird.

  • […] Analysten und Börsianer. Uns selbst trifft es momentan relativ wenig – wie die Ausführungen von Alexander zeigen. Treffen kann es uns aber noch immer – in welcher Form auch […]

  • Sören S. says:

    Ich glaube ja, dass die Insolvenzen erst verzögert einsetzen. Das hängt damit zusammen, dass die Krise ja so richtig erst im Oktober begonnen hat. Allerdings ist in den USA das Weihnachtsgeschäft schon nicht gut gelaufen und die Arbeitslosenzahlen steigen dort auch schon. Ich sehe außerdem gewisse Prallelen zur Weltwirtschaftskrise 1929, hoffen wir, dass es nicht so schlimm wird.

    Zum Vergleich habe ich noch einen Link:
    http://www.weltwirtschaftskrise.net/krise1.htm

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